TERMINE---NEU + AKTUELL

Logo

BAYREUTH---BAYREUTHER---HAUS + HOF---HAB + GUT---LITERATUR---INHALT---ANHANG

NEU + AKTUELL

Newsoftheweek
50+ - Mittelaltertage
Bayreuth 30. August 2016
Es ist wieder so weit, die Mittelaltertage im Fränkischen Freilandmuseum Bad Windsheim stehen ins Haus. Natürlich wieder in unseren Stammhäusern in der "Baugruppe Stadt". Allerdings diesmal in unserem Zweitzeitfenster, 1370. Darum gibt’s alles Weitere dazu zu gegebener Zeit in unserem 1370blog.
 
Neu auf bayreuth1320.de - Laterne
Bayreuth, 28. August 2016
Und schon wieder hat unser Fundus Zuwachs bekommen. Einer Onlineauktion sei dank, genauer gesagt 7 erbeuteten Hornplatten, konnten wir ein lang gehegtes Projekt auf den Weg bringen. Den Bau einer hölzernen Laterne. Jetzt ist sie fertig und auch gleich hier zu finden. Unter "Feuer + Licht" im Kapitel "Haus + Hof" (oder einfach HIER klicken).
Link zum Thema: Das Mary Rose Museum zeigt auf seiner Homepage eine nahezu identische Laterne. Dort zu finden unter: Discover the Mary Rose – Artefact gallery.
 
Neu auf bayreuth1320.de - Küchenbesteck aus Metall
Bayreuth, 6. August 2016
Wie schon einmal gesagt, kein Handwerk ohne Werkzeug ... auch nicht in der Küche. Nach dem Küchenbesteck aus Holz, ist jetzt auch das aus Metall hier zu finden. Im Kapitel "HAB + GUT" (oder einfach HIER klicken).
 
Wieder mal da - Kurztripp nach Bärnau
Bärnau, Geschichtspark Bärnau-Tachov, 17. Juli 2016
Unser letzter Besuch im Geschichtspark ist schon einige Jahre her und das sich seit dem gewaltig was getan hat war vielfältig zu hören. Allerdings hat uns die Bemerkung eines guten Freundes, der unlängst vor Ort war, hellhörig gemacht. "Die Herberge könnte genauso auch im 14. Jahrhundert gestanden haben". Also rein ins Auto und rauf nach Bärnau.
Ums gleich mal vorweg zu schicken, es hat sich gelohnt. Und das mit der Herberge ... stimmt, die ginge locker fürs 14te und vielleicht sogar darüber hinaus. Aber auch was sonst noch in den letzten Jahren dazu gekommen ist, beeindruckt ziemlich. Das Slawische Langhaus zum Beispiel, steht jetzt mitten im Dorf. Und in der Baugruppe Hochmittelalter stehen um die Herberge bereits einige Stadthäuser (HIER ein paar Bilder davon). Zwei davon noch im Bau. Und genau solche Baustellen und die Möglichkeit für uns als Besucher, einem mittelalterlichen Gebäude bei der Entstehung und den Handwerkern bei der Arbeit über die Schulter zu schauen, machen für uns den besonderen Reiz von Bärnau aus.
Falls ihr jetzt auch Lust bekommen habt, das nächste Bauwochenende ist schon am 30. Und 31. Juli.
Update:
Jetzt hätten wir’s fast vergessen ... dass Museum beherbergt noch eine kleine aber feine Dauerausstellung. Man könnte sagen sie versteckt sich findet sie im Dachgeschoss über Museumslokal, Museumsladen und Kasse. Dort gibt’s zwar "nur" klassisches Museum, mit Vitrinen, Displays und Schautafeln, aber die sind, von einigen archäologischen Funden abgesehen, allesamt mit exzellenten Repliken, Rekonstruktionen und Schaumodellen bestückt. Kleidung, Hausbau, Rüstung, Handwerk, Landwirtschaft und und und. Alles wird erstklassig an den Mann/Frau gebracht. Unsere Meinung nach, der beste Weg die Lebenswelt einer vergangenen Epoche zu visualisieren. Abgesehen natürlich
vom "Lebendigen Museum" das hier im Geschichtspark sowieso hervorragend umgesetzt ist.
 
Neu! Jetzt auch mit Zeitstraße - Kirchenburgfest
Iphofen/Mönchsondheim, Kirchenburgmuseum, 3. Juli 2016
Kurz nachgerechnet, dieses Jahr waren wir zum fünften Mal Gast beim Kirchenburgfest im Kirchenburgmuseum Mönchsondheim. Ihr erinnert euch, das ist das (Freiland)Museum in dem die musealen Gebäude allesamt immer noch am Ort ihrer Erbauung stehen, im Ortskern von Mönchsondheim. Und das Museum in dem man eine "in-situ" konservierte archäologische Grabungen, die dort vor Jahren durchgeführte wurde dauerhaft besuchen kann.
Und das Fest? Es wurde wieder einiges geboten, in und auf dem Dorfplatz vor der Kirchenburg. Auch vieles an alten Handwerken, wie zum Beispiel das Bogenbauen, Korb- und Strohflechten und Seilern. Uns und somit das Mittelalter, fand man, wie schon die letzten Jahre, in Hofraum des sog. Landkreishofes. Diesmal allerdings mit einer Zeitstraße, mit Stationen im 7., 13., 14. und 15. Jahrhundert. Das Highlight dabei dürften die Fechtvorführungen gewesen sein. Und Daniel, der bis zum Schluss nicht müde wurde die Besucher in Schwert und langem Messer zu unterweisen.
Aber auch für uns war es wieder eine runde Sache, mit erstklassigen neuen Mitstreitern, strahlendem Sonnenschein, jede Menge Publikum und der Einladung für 2017.
 
Alles neu macht der Juni - Lange Nacht der Museen
Bayreuth, Archäologisches Museum, 11. Juni 2016
Neuer Termin neues Glück. Nach einem zweijährigen Intermezzo im Mai (2013 und 2014), zog die "Lange Nacht" dieses Jahr in den Juni um, samt neuem Konzept. Bei uns 1320ern jedenfalls gab es, nach einjähriger Abstinenz von der "Langen Nacht" ebenfalls bekanntes und neues. Zum einen, einen Teil unseres mittelalterlichen Hausrats und, zum ersten mal hier in Bayreuth, mittelalterliche Spiele. Und die allesamt zum ausprobieren, sogar kegeln konnte man.
Nur leider verirrten sich keine 200 Besucher in "unser" Museum. Eigentlich schade, aber auch wieder egal, den die blieben allesamt erstaunlich lange und zeigten sich sehr interessiert. Für uns ein Indiz das ein Lebendiges (Archäologisches) Museum den Nerv des Bayreuther Publikums trifft.
Ach ja, das neue Konzept? Es gab ein Preisausschreiben das die Veranstaltung begleitete und die Öffnungszeit wurde um eine Stunde gekürzt ... das war’s. Wie auch immer, uns hat’s gefallen. Auch das gemütliche zusammensitzen nach "Dienstschluss".
 
Zeitstraße 2.0 - Museumsfest
Kipfenberg, Römer und Bajuwaren Museum, 14. und 15. Mai 2016
Kipfenberg feierte sein 750jähriges Bestehen und wir feierten mit. Natürlich nicht beim historischen Handwerkermarktes in den Gassen der Stadt, sondern beim Museumsfest auf der Burg. Genauer gesagt, als Teil einer Zeitstraße von der Altsteinzeit bis ins 16. Jahrhundert. Dabei folgte die Zeitstraße einem, wie wir finden, interessanten Konzept. In jeder Zeit(insel) fand man, in kleinen Vitrinen, jeweils ein entsprechendes Originalfundstück aus Kipfenberg dass dann als Replik bei uns Darstellern im Gebrauch zu sehen war. Dazu gab es an der Kasse für Kinder Leporellos die man mit Aufklebern die die Originalfunde zeigten ergänzen konnte. Allerdings waren die nur in der entsprechenden (Zeit)insel zu bekommen. Somit war, zumindest für Familien, Zeitreisen Pflicht. Bei uns im 14ten waren übrigens die eisernen Spitzen zweier Armbrustbolzen zu sehen und natürlich auch den entsprechenden Aufkleber zu bekommen. Und die fanden reißenden Absatz. Überhaupt war es eine klasse Veranstaltung, bestens besetzt und organisiert, mit jede Menge Publikum bis zum Schluss, neu gewonnenen Freunden und alten Bekannten in anderem Gewand und dem Wetter auf unserer Seite ... trotz anders lautender Prognosen.
 
Tschüss 2015 - Hallo 2016
Bayreuth, 31. Dezember 2015
Ein riesengroßes Dankeschön für das vergangene Jahr. Von uns an eure. Für die regen Besuche, egal ob hier oder auf unseren Veranstaltungen. Und vielen Dank auch für all die Hilfe das ganze Jahr über, an all unsere Unterstützer in Museen, Bibliotheken, Archiven und bei Veranstaltungen.
Wir von Bayreuth 1320 wünschen euch allen für 2016, beste Gesundheit, viel Erfolg und jede Menge Spaß.
 
Frohe Botschaft - Lebendige Krippe
Bad Windsheim, Fränkisches Freilandmuseum, 12. und 13. Dezember 2015
Auch diesen 3. Advent hatten wir unseren Einsatz als lebendige Krippe in unserem Lieblingsmuseum. Selbstverständlich auch wieder in „unserer Zeit“, angelehnt in Darstellung der heiligen Familie, an eine Armenbibel des frühen 14. Jahrhunderts. Natürlich wieder, in unserem „Stammhaus“ aus Wolframs-Eschenbach, in der Baugruppe Stadt. Dort wo wir auch zu den Mittelaltertagen zu finden sind.
Und es war, zum vierten mal inzwischen, wieder eine dieser ganz besondere Veranstaltung. Vor allem die Interaktion zwischen uns und unserem, diesmal rekordverdächtig zahlreichen, Publikum, in so einer rein szenische Darstellung. Es scheint wohl am Thema zu liegen.
Und deshalb dieses mal jetzt schon hier und von uns allen an euch, viel Freude und erholsame Stunden zum Fest. Frohe Weihnachten.
 
Tipp sei Dank – Netzfundstück
Bayreuth, 1. Dezember 2015
Der Titel "Wover into the Earth" von Else Østergård braucht hier wohl kaum besprochen zu werden. Und wer ihn nicht schon hat, wird ihn wohl gleich haben. Dann zwar nur als e-book, dafür aber für lau. Den Titel gibt’s nämlich diesen Monat als free e-book auf der Homepage des Aarhus Unversitetsforlag. Wenn das kein Weihnachtsgeschenk ist.
 
Woran merkt man ... - Eine Home(short)story
Bayreuth/Frankfurt, 10. November 2015
Ja, woran merkt man ... dass man bei Reenactors zu Gast ist? Klamotten an der Garderobe? Keramik in und auf den Schränken? Leinenzelt im Garten? Besser! Aber seht selbst (HIER klicken).
Und wir haben gefragt, keine Resteverwertung, der steht da jeden Morgen.
 
Auf nach Nürnberg - Ein Veranstaltungstipp
Bayreuth, 25. Oktober 2015
Im Ausstellungskabinett der Stadtbibliothek Nürnberg (Zentrum) läuft noch bis zum 9. Januar 2016, die Ausstellung, "In Nürnberg illuminiert". Gezeigt werden dabei, Highlights der Nürnberger Buchmalerei des 15. Jahrhunderts. Der Eintritt ist frei und Mittwochs gibt's zusätzlich, jeweils um 17 Uhr, kostenlose Führungen.
Also macht’s wie wir, hin gehen und staunen.
 
Sidekick - Jeder kann kochen
Bayreuth, 19. Oktober 2015
... historisch kochen! Ja, kann er ... zumindest nachkochen. Denn Kochbücher voller transkribierter Rezepte gibt es zuhauf im Handel, auch einige gute. Und damit begannen die Probleme des Autors dieser Zeilen. In die Bresche springen, wenn mal einer ausfällt, war längst und leicht angeboten. Kochen kann ja schließlich jeder. Nur, welches Kochbuch und welches Gericht taugt, welches nicht? Es wird ernst. Also, nicht feige, einfach jemanden fragen, der sich mit der Materie auskennt. Mit der Gegenfrage: „Was hast du den überhaupt vor, wie aufwändig, in welchem Rahmen?“, hab ich allerdings nicht gerechnet. Aber mir wurde geholfen. Vor allem bei dem, was geht, auch historisch, mit was. Nebenbei, sechs- bis siebenhundertjährige original Kochbücher sind die Hölle. Vom mittelhochdeutscher Handschrift mal abgesehen, keine Mengenangabe und manches zur Zubereitung, in Nebensätzen versteckt. What the f... . Doch am Ende hatte ich dann meine Rezepte. Samt Mengenangaben, abgestimmt auf Gästezahl und mein Kochgeschirr, samt leihweiser Ergänzung selbigens. Eingekauft war schnell, wenn man denn weiß, wo man was herbekommt. Tipp sei dank, schon wieder.
Vor- und Zubereitung gingen, dank der guten Vorarbeit, tatsächlich problemlos von der Hand. Das richtige Feuerholz, Vorbereiten der Zutaten, Umgang mir Kochkeramik am Feuer, alles kein Problem. Nicht zuletzt, dank meiner immer wiederkehrenden Einsätze als Küchenhilfe über Jahre hinweg. Learning by doing, eben. Nur diesmal eigenverantwortlich mit allem Wenn und Aber und der Einsicht, ja, ich kann ... nachkochen. Denn trotz der guten Vorbereitung durch einen Könner, und allen, „wenn, dann machst du“, ist Kochen können, eine ganz andere Nummer. Und nicht umsonst Handwerk und Lehrberuf, mindestens aber das Ergebnis jahrelangen Übens und Dazulernens. Erst recht in der historischen Küche, die neben dem bloßen Rezept, einer anderen Denkweise und darüberhinaus auch noch Ernährungslehre - der vier Säfte Lehre - folgt.
Ach ja, es hat trotzdem sichtlich geschmeckt und alle sind satt geworden.
Und bei der Gelegenheit, seit langem wieder einmal ein Link zum Thema: Der Blog zu "De Timmermansche".
 
Keine halben Sachen - Mittelaltertage 2015
Bad Windsheim, Fränkisches Freilandmuseum, 2. bis 4. Oktober 2015
Seit zwei Jahren stehen bei uns die Mittelaltertage im Fränkischen Freilandmuseum unter einem internen Thema. Allerdings, bisher ohne Skript, einfach als Rahmen für das, was außerhalb der Werkstätten passiert. Das sollte sich mit diesen Mittelaltertagen ändern. Ein Thema war auch schnell gefunden, zwei aus unseren Reihen haben im Sommer geheiratet. Wenn das kein Thema ist! Fast ein halbes Jahr wurde geskriptet, recherchiert, geskriptet, recherchiert ..... . Danke an unser "Festkomitee".
Was daraus geworden ist? Seht selbst, HIER ein paar Bilder. Natürlich haben wir das ganze zeitlich auf ein Wochenende zusammengeschoben und natürlich, wann immer es ging, das Publikum "mitgenommen". Und dem hat’s sichtlich gefallen, zum Teil ist es bis zur nächsten und übernächsten Aktion geblieben oder wiedergekommen. Überhaupt war das Publikum heuer nicht nur sehr zahlreich, sondern auch über die Maßen interessiert. Fragen über Fragen, lange Gespräche. Ob’s am Thema lag? Egal. Auf jeden Fall wurden wir immer wieder gefragt, ob es denn so was, hier, nicht öfter gäbe? Wir nehmen’s als Anerkennung für unsere Arbeit, Danke dafür.
Aber um die Frage zu beantworten: Nein, nicht hier, in unser aller Lieblingsmuseum. Aber auf anderen Living history Veranstaltungen und natürlich auch in anderen Museen. Europaweit. Manchmal auch mit uns.
 
Neu auf bayreuth1320.de - Küchenbesteck aus Holz
Bayreuth, 20. September 2015
Kein Handwerk ohne Werkzeug. Nicht in der Werkstatt, ... nicht in der Küche. Und jetzt endlich auch hier zu finden. Im Kapitel "HAB + GUT" (oder einfach HIER klicken). Das Küchenbesteck aus Metall, folgt bei Gelegenheit, denn jetzt gilt unsere ganze Aufmerksamkeit erst einmal den Mittelaltertagen im Fränkischen Freilandmuseum.
 
The International - 100 Jahre 14tes Jahrhundert
Ronneburg bei Hanau, 29. und 30. August 2015
Eigentlich gehört das Wort "International" in den Namen der Veranstaltung. Über 80 Teilnehmer aus Schottland, England, Finnland, Schweden, Holland, Luxemburg, Österreich ... und Deutschland, kamen dieses mal, zum fünften 100 Jahre 14tes Jahrhundert, zusammen.
Und wieder einmal hat der Veranstalter, die Ig MiM, es verstanden für Darsteller und Publikum gleichermaßen, eine unterhaltsame Veranstaltung auf die Beine zu stellen. Neben dem bunten Mix verschiedenster Handwerke die es zu sehen gab, sorgte an beiden Tagen ein vielfältiges Programm für reichlich Abwechslung. Highlight dabei und wie schon vor zwei Jahren, wen wundert’s, die Waffenvorführung (dieses mal auch mit einer Blide), vor den Toren der Burg. Wie auch immer und egal ob Darsteller oder Publikum, seien wir gespannt auf 2017 und die sechste 100 Jahre 14tes Jahrhundert.
 
Drei auf einen Streich - Museumstour in Dänemark
Vordingborg, Nykøbing, Kopenhagen, 16. bis 19. August 2015
Wie wär’s mal mit Urlaub in Dänemark? So fing’s an. Das daraus bei uns, nicht nur aber auch, eine Bildungsreise in Sachen Mittelalter werden könnte, wer hät’s gedacht.
Los ging der Teil der Reise im Danmarks Borgcenter - Vordingborg. In der, mit 3,7 ha, größten dänischen Königsburg. Wir ersparen uns hier genaueres zum Borgcenter selbst, das macht die (auch deutschsprachige) Homepage des Borgcenter viel besser. Hier an dieser Stelle nur unser Highlight, der iPad-Guide. Den bekommt man auf Wunsch mit der Eintrittskarte an der Kasse ausgehändigt. Oder besser, umgehängt.
Mit dem geht’s dann durchs Gelände zu virtuellen POIs in der Anlage. Die klickt man, dort angekommen, an und erfährt mehr zu z.B. Ruinenresten und ihrer ehemaligen Funktion, oder zu Teilen der Anlage die nur noch im Boden erhalten sind. Das Extra-Aha dabei, an manchen dieser POIs, zeigen die iPads via Augmented Reality, die Burg zu ihrer Blütezeit. Besonders spektakulär, im inneren Burghof, zwischen (virtuellen) Pallas und dem Tor zum großen Burghof. Aber nicht nur deswegen und nach schon vielen solcher Anlagen, für uns, ein Meisterstück an Burg(ruinen)musem. Zumal man für die Besichtigung der Ruine selbst, gar keinen Eintritt zahlt. Nur für den Besuch der, in der Anlage verteilten, Museumseinbauten. Wie gesagt, inkl. iPad-Guide.
Nächste Station unserer Bildungsreise, das Middelaldercentret - Nykøbing. Wir verkneifen uns, hier an dieser Stelle, das Middelaldercentret genauer vorzustellen. Kennen werden es ohnehin die meisten von euch, wenn sie nicht sowieso dort schon mitgewirkt haben. Und genau das macht dieses Freilichtmuseum so besonders, es lebt. Hausrat in Truhen, auf Tischen und Wandborden, dort wo und wie er gebraucht wird. Herde, Öfen, Kamine, Küchendecken, die von offen Feuer zeugen. Deshalb HIER nur ein paar Bilder. Und wenn man dann genug "alten" Kram gesehen hat, vor allem die nicht ganz so großen Besucher, da gibt’s ja noch das Blidenschießen, den Technologiepark (mit mittelalterlichen Erfindungen zum anfassen und ausprobieren) und das Turnier.
Letzte Station, Kopenhagen, Dänisches Nationalmuseum. Natürlich lag für uns der Fokus, auch hier, auf Mittelalter. Kaum drin ... bei freiem Eintritt, schooooon wieder ... die Dänen können Museum. Ob die Gestaltung der Säle oder der Vitrinen selbst. Und darin, keine bloßen "Topf, Mittelalter"-(An)Sammlung. Alles zum Objekt fassbare da, Datierungen, Fundort, Fundumstände, Verwendungszweck, technologische Details. In Dänisch UND Englisch. Wir waren begeistert. Selbstredend, haben wir auch einen, nicht ganz so flüchtigen, Blick auf die dort gezeigten Herjolfsnes-Kleidungsfunde geworfen.
Wir lassen hier mal unser "unbedingt hinfahren", zum Dänischen Nationalmuseum. Kopenhagen ist ja dann doch nicht wirklich nur mal schnell um die Ecke. Aber stöbert doch mal durch die digitale Sammlung des Museums.Es lohnt sich.
 
Heiße Sache - Kirchenburgfest
Iphofen/Mönchsondheim, Kirchenburgmuseum, 5. Juli 2015
Dieses mal, war unser vierten Mal, in einem wirklich besonderen Museum. Einem Freilandmuseum in situ. Stehen doch die musealen Gebäude nach wie vor dort, wo sie erbaut wurden, mitten im Ortskern. Und ab sofort, mit einer, zum Museumsfest, neu eröffneten Dauerausstellung zur Geschichte des Ortes, zurück bis zu seinen nur archäologisch fassbare Anfängen. Hervorragend gemacht und spannend präsentiert.
Und zum Museumsfest? Da war wieder einiges geboten, in und auf den Dorfplatz vor der Kirchenburg. Neben einem abwechslungsreichen Unterhaltungsprogramm, vieles an alten, fast vergessenen, Handwerken, wie zum Beispiel Bogenbauer, Bürstenmacher, Korb- und Strohflechter.
Uns fand man, wie immer, im Hof vor der Dauerausstellung "archäosuntheim". Mit dabei und zu sehen gab’s hier bei uns, neben Löffelschnitzer und Schuhmacher, vieles rund um den mittelalterlichen Haushalt. Daneben, eine Modenschau zur Entwicklung der Kleidung im 14. Jahrhundert, eine Duellfechtvorführungen und mittelalterliche Spiele (auch) zum ausprobieren. Letztere, von uns unerwartet, das Highlight fürs Publikum.
Einzig das Wetter ... was haben wir geschwitzt, bei knapp 40 Grad, kein Wunder. Keiner Wunder auch, das da der eine oder andere lieber zuhause geblieben ist. Oder ins Schwimmbad gegangen ist? Aber eigentlich auch egal, denn wir sind nächstes Jahr wieder mit dabei und da läst sich dann das eine oder andere nachholen.
 
PS.: Wir haben zu unserer Wolle gehalten ... bis zum Schluss. Durch(geschwitzt) waren wir eh schon nach wenigen Minuten. Aber so was von durch.
SEITENANFANG

STARTSEITE---BAYREUTH 1320---1370 blog

MAILKONTAKT---LINKS---IMPRESSUM---URHEBERRECHT---LINKHAFTUNG

© 2007 - 2016 O. Rausch. Alle Rechte vorbehalten