1194
"Baierrute" (Bayreuth) wird erstmalig in einer Urkunde von Bischof Otto II. von Bamberg erwähnt. Schon vorher werden die heutigen Ortsteile Seulbitz als salisches Königsgut "Silewize" (1035) und St. Johannis als "Altentrebgast" (1149) urkundlich erwähnt.
Ende 12. - Anfang 13. Jhd.
Erster Bau der Stadtkirche.
1231
Bayreuth wird erstmals als "civitas" (=Stadt) bezeichnet.
1248
Die Stadtherrn, die Andechs-Meranier, sterben mit Herzog Otto VIII. aus.
1260
Die Burggrafen von Nürnberg aus dem Geschlecht der Hohenzollern erhalten Bayreuth als Erbe
1265
Bayreuth wird als "oppidum" (=befestigte Siedlung) bezeichnet, was auf eine solide Stadtbefestigung hinweist.
1281
Erste Erwähnung eines "advocatus" (Vogts = Beamter der Hoch- und Niedergerichtsbarkeit).
1331
Bildung des ersten Bayreuther Stadtrats. In der folgenden Zeit wird das bayerische Stadtrecht durch Nürnberger Recht ersetzt.
1361
Bayreuth und Kulmbach bekommen von Kaiser Karl IV. das Münzrecht verliehen.
1384
Bayreuth und Kulmbach bekommen von Konig Wenzel das Recht verliehen Gold zu münzen.
Spätestens Ende 14. Jhd.
Erste Anlage des "Alten Schlosses“.
1430
Die Hussiten fallen von Böhmen kommend in Bayreuth ein und verwüsten die Stadt. Nahezu alle Gebäude, auch Rathaus und Kirchen und mit ihnen alle in der Stadt befindlichen Urkunden und Stadtbücher, werden ein Opfer der Flammen.
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Alle Daten aus: Trübsbach, Rainer: Geschichte der Stadt Bayreuth. 1194-1994. Bayreuth 1993
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