Rekonstruierte Brunnen – Ein schönes Beispiel
Bayreuth/Nürnberg, 5. April 2026
Schaut mal was uns dieser Tage erreicht hat! Das Bild (und ein paar Links) eines Ziehbrunnens in Nürnberg. Genauer: Des Ziehbrunnens am Tiergärtnertor. Aber Achtung: Auch wenn er im Gegensatz zu seinen Bayreuther Brüdern tatsächlich so aussieht, ist er auch kein Original! Und ebensowenig nach einem mittelalterlichen Vorbild rekonstruiert.
Warum wir dann trotzdem davon anfangen? Wegen seiner möglichen Ähnlichkeit zu den beiden Brunnen, die man auf der als ältester Stadtplan von Bayreuth geltenden Federzeichnung "Bayreuth, wie es vor dem Brand 1621 gestanden" in der Kanzleistraße* finden kann. Einen beim Chor der Stadtkirche und einen im Einmündungsbereich zur Maximilianstraße*. Beide mit scheinbar runder Einfassung samt Überbau. Dabei trägt der Brunnen an der Maximilianstraße* zwar kein Dach, aber der Rollenzug ist gut zu erkennen. Der Brunnen an der Stadtkirche scheint dagegen aber mit einem Dach überbaut zu sein. Falls ihr euch selbst überzeugen wollt: Der Plan liegt in der Dauerausstellung des im Historischen Museum Bayreuth.
Doch zurück zum Nürnberger Brunnen: Entdeckt wurde sein Schacht 1979 bei Bauarbeiten. Seine Wiederherstellung nahmen dann der Altstadtfreunde Nürnberg e.V. in die Hand. Als Grundlage für die Rekonstruktion der oberirdischen Teile dienten dabei die Reste eines kriegszerstörten Hofbrunnens aus Nürnberg selbst, welcher obendrein noch die meisten der runden Säulensteine lieferte. Das sparsam ausgeführte Dach, welches eigentlich nur Querbalken und Rollenzug schützt, wurde entsprechend historischer Abbildungen gestaltet. Darunter vielleicht sogar (Bild unten) der von Johann Adam Delsenbach (1687-1765), geschaffene „Prospekt des Platzes beim Tiergärtnertor in Nürnberg“ aus dem Jahr 1714, welcher eben jenen Brunnen ... und seine Benutzung ... wunderbar detailreich wiedergibt.
Bild unten) Bildausschnitt aus: Prospekt des Platzes beim Tiergärtnertor in Nürnberg. Urheber: Delsenbach, Johann Adam. Rechtewahrnehmung und Datenpartner: Staatsbibliothek Bamberg. URL: https://www.deutsche-digitale-bibliothek.de/item/UDDBTLUCDF5WPO7AGTZZ6O6ENZBD5EDU. Lizenz: CC BY-SA 4.0. Stand 16. März 2026.
Quellen/Literatur:
Mulzer, Erich: Tätigkeitsbericht der Altstadtfreunde für das Jahr 1980. In: Altstadtfreunde Nürnberg e.V. (Hrsg): Nürnberger Altstadtberichte Nr. 6, 1981. S. 1-28. URL: https://www.altstadtfreunde-nuernberg.de/fileadmin/media/images/angebote/altstadtbericht/pdfs/altstadtberichte_nr._6_1981.pdf. Stand 19. März 2026.
Zubringerin – Arbeitsagentur à la Spätmittelalter
Bayreuth, 30. März 2026
Es gibt so manches Berufsbild, das hätte man dem Mittelalter so gar nicht zugetraut hätte. Hier ein Beispiel aus dem spätmittelalterlichen Nürnberg. Und zwar den Beruf der Zubringerin oder mhd. Zupringerin. Der Beruf lässt sich dort zwar bereits seit dem 14. Jahrhundert nachweisen, die Quellen dazu werden allerdings erst im 15. und 16. Jahrhundert so richtig ergiebig. Und darin findet sich die Zubringerin als eine vom Rat der Stadt eingesetzte Frau zur Vermittlung arbeitssuchender weiblicher Arbeitskräfte. Bevorzugt wurden dabei gut beleumundete ältere Frauen, vor allem Witwen städtischer Beamter. Allesamt nach strenger Auswahl. Und auch nur diesen gestattete der Rat, gegen Lohn arbeitsvermittelnd tätig zu werden; allen anderen war dies ausdrücklich verboten. Natürlich durfte auch eine Zubringerin nicht schalten und walten, wie sie wollte ... dafür sorgte ebenfalls der Rat. Das begann mit einem jährlich zu leistenden Diensteid und einem engen Korsett aus Vorschriften. So war eine Zubringerin beispielsweise verpflichtet, eine Arbeitssuchende ohne Unterschied der Person zu vermitteln, war aber gleichzeitig verpflichtet, den künftigen Arbeitgeber über eventuelle Defizite der Bewerberin aufzuklären. Um häufige (vielleicht ursachenlose) Arbeitsplatzwechsel zu verhindern, war es ihr untersagt, der Bewerberin anzubieten, bei Unzufriedenheit am neuen Arbeitsplatz gleich einen anderen, besseren Arbeitsplatz zu besorgen. Wovon natürlich vor allem die Zubringerin profitierte. Denn das Entgelt war nach Einigung und Übereinkunft, jeweils anteilig von Arbeitgeber und Arbeitnehmer zu zahlen. Im Jahr 1521 waren dafür ein Höchstsatz von 10 d.* für den Arbeitgeber bzw. 5 d.* für die Arbeitnehmerin festgelegt.
Soweit der Idealzustand, wenn man sich an die Regeln hielt. Dass es aber mit so mancher Zubringerin auch anders zuging, zeigen die zahlreichen Strafandrohungen und verhängten Strafen gegen sie. Dies wollen wir hier nicht verschweigen. Ebenso nicht, dass der Rat bei häufigen Arbeitsplatzwechseln ebenso gegen Arbeitgeber und/oder Arbeitnehmer direkt vorging.
Quellen/Literatur:
Hering, Gertrud: Die berufstätige Frau in der Reichsstadt Nürnberg bis zum Ende des 16. Jahrhunderts - Ein Beitrag zur Wirtschaftsgeschichte Nürnbergs. In: Vereins für Geschichte der Stadt Nürnberg (Selbstverlag): Mitteilungen des Vereins für Geschichte der Stadt Nürnberg, Band 88, 2001. Nürnberg 2001. S. 1-91. URL: https://www.digitale-sammlungen.de/de/view/bsb00001002. Stand 18. März 2006.
*d. = Denarius = Pfennig. Siehe: https://wiki.genealogy.net/index.php/Abk%C3%BCrzungen_von_M%C3%BCnzen. Stand 18. März 2026.
Von Reihen und Ehgraben - Mein ... bzw. unser Reden
Bayreuth, 22. März 2026
Vermutlich könnt ihr es nicht mehr hören/lesen. Unsern Einspruch gegen den Topos vom ach so dreckigen Mittelalter. Zugegeben, wir lassen auch kaum eine Gelegenheit aus, dagegen anzureden. Es ist uns nun mal ein Anliegen. Und aufhören werden wir damit auch nicht so ohne weiteres!
Und alleine sind wir damit auch nicht. Im Gegenteil, denn dieser Einspruch ist auch, falls ihr den Geschichtsnerds hier bei uns 1320ern nicht glauben wollt, aus berufener Feder/Tastatur zu hören/lesen. Seht mal HIER: Von Reihen und Ehgraben - Heute steht das »schmutzige« Mittelalter sauber da, von dem Schweizer Historiker Martin Illi. Ein unbedingt lesenswerter Artikel wie wir meinen. Viel Spaß damit.
Bild: Ehemaliger Ehgraben in Biel (Schweiz). I029865 via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0.
Archäologie-Rundgang IV – Ende gut, alles ... super
Bayreuth, Datum 2026
Fast hätten wir es vergessen. Der "Archäologie-Rundgang der Stadt Bayreuth" ist inzwischen endgültig fertiggestellt! Und das bei Station 10, "Höhenweg, Brunnen am Mühltürlein", mit einem Paukenschlag, wie wir finden. Denn dort ...der Name der Station verrät es bereits ... wurden nicht nur zwei der noch fehlenden Stelen montiert, sondern auch einer der mittelalterlichen Brunnen der Stadt gesichert, saniert und samt Brunneneinfassung rekonstruiert. Allerdings wurde hierbei nicht einfach nur irgendeiner der Brunnen wiederaufgebaut, welche die Archäologen 2008 hier im Umfeld gefunden hatten, sondern mit ihm auch gleich, was für ein Glücksfall, noch eines der ältesten erhaltenen Bauwerke in Bayreuth gesichert. Denn seine häufigen Erhöhungen und seine Lage im Zwinger (= Raum zwischen zwei Umfassungsmauern) deuten nämlich auf eine Errichtung vor der jetzigen Stadtbefestigung im 14. Jahrhundert hin. Möglicherweise sogar eine Errichtung in die Zeit während, evtl. sogar vor der ersten Stadtanlage. Was den Brunnen dann zu einem sichtbaren Zeitgenossen des Vorgängerbaus der heutigen Stadtkirche (Heilig Dreifaltigkeit) macht, welcher bis heute als Rest im Untergeschoss des Nordturms erhalten ist. Und vielleicht noch zu einem Zeitgenossen des Vorgängerbaus des "Alten Schlosses", dessen Fundamentreste bis heute unter dessen Mauern im Boden stecken. Nachzulesen HIER bei uns unter SPURENSUCHE, im Kapitel BAYREUTH.
Und wenn euch der Brunnen jetzt irgendwie bekannt vorkommt ... ja richtig ... er sieht auf den ersten Blick tatsächlich aus wie ein Zwilling des im Jahr 2008 ebenfalls gefundenen Brunnen im Spitalhof. Das aber nur, da die Einfassungen beider Brunnen in der gleichen Weise rekonstruiert wurden. Da der Spitalhofbrunnen allerdings kleiner ist und darüber hinaus auch noch bestenfalls ins späte 15. Jahrhundert, auf jeden Fall aber ins 16. Jahrhundert datiert ist, ist er dann doch nur ein kleiner Bruder des Brunnens am Mühltürlein.
Der Vollständigkeit halber sei hier auch noch einmal auf die Homepage Archäologie-Rundweg der Stadt Bayreuth hingewiesen. Und auf die Broschüre "Bayreuther Unterwelt - Ein archäologischer Rundgang durch die Stadt, von Hartmut Endres". Erhältlich u.a. in der Tourist-Information, im Rathaus, im Historischen Museum Bayreuth und natürlich im Archäologischen Museum Bayreuth.
Waffenverbotszonen - Früher war alles ... größer
Bayreuth/Nürnberg, 8. März 2026
Dieser Tage unterwegs von Nürnberg zurück nach Bayreuth! Zurzeit heißt das: Schienenersatzverkehr! Und der fährt "Hinterm Bahnhof" ab. Ja, die Straße heißt wirklich so. Und wenn man auf dem Weg dorthin, den Bahnhof via Westtunnel durch den Hinterausgang verlässt, hängt da ein Schild mit der Aufschrift "Waffen- und Messerverbotszone". Und die ist gar nicht mal so klein. Schaut mal HIER. Leider ist sie aber bitter nötig, gilt doch der Nürnberger Hauptbahnhof als einer der gefährlichsten in ganz Deutschland. Zumindest sagen das die Zahlen. Die Zahlen sagen aber auch, dass so eine Verbotszone funktionieren kann. Soweit so gut (oder schlecht weil nötig) für jetzt und heute.
Wir wären aber nicht wir, wenn wir uns nicht auch gleich fragen würden: Wie sah das an gleicher Stelle bzw. im mittelalterlichen Nürnberg aus? Gar nicht so anders, nur viel größer, wie uns die Nürnberger Polizeiordnungen verraten haben. Denn in ihnen lässt sich lesen, dass die gesamte Stadt Nürnberg mindestens vom 13. Jahrhundert an und für den Rest des Mittelalters eine einzige Waffenverbotszone war.
So war es im 13. und 14. Jahrhundert verboten « (…) elleu swert und elléu spitzigen messer (…) und alle verbotten wer (…) » in der Öffentlichkeit mitzuführen. Dabei war es egal, ob man die Waffe offen oder verdeckt bei sich trug. In letzterem Fall war nur die Strafe drastisch höher. Bestraft wurden übrigens nicht nur die Waffentragenden selbst, sondern ebenso, Personen die an einen Bewaffneten Waren verkauften, oder Wirte (und deren Personal) die an die Bewaffneten Wein ausschenkten. Auch war es Usus, dass die Wirtsleute (und deren Hauspersonal) ihre Gäste bei Ankunft anzuweisen hatten, ihre Waffen in der Herberge zu lassen. Widersetzte sich der Gast, war es dem Wirt (oder seinem Personal) verboten, ihn zu beherbergen. Sollte ein Wirt dem zuwiderhandeln, wurde auch das mit Strafe belegt. Aber selbstverständlich durften Reisende ihre Waffen bei An- oder Abreise bis in die Herberge bzw. von der Herberge an, tragen. Genauso wie Bürger und Einwohner ihre Waffen von der Haustür an tragen durften, sofern sie die Stadt über mindestens eine Viertelmeile hinweg verlassen wollten.
Für das 15. Jahrhundert findet sich in den Polizeiordnungen dann erneut ein Waffenverbot für die Stadt und explizit auch für deren Wirtshäuser, Frauenhäuser (Bordelle) und die Hallerwiese* innerhalb ihrer Umfriedung und die Vororte "Wöhrd" und "Gostenhofen". Jetzt allerdings um das « (…) spitzig protmesser (…) » als verbotenen Gegenstand ausgeweitet. Wobei die Polizeiordnung ganz ausdrücklich das « (…) slechte ungeverliche protmesser (…) » ausnimmt. Wo da wohl die Grenze gelegen hat?
Ach ja! Natürlich war bei alle dem im mittelalterlichen Nürnberg nicht nur das Tragen und Benutzen von Schwert, Messer und Wehr verboten, sondern auch das Schießen mit Büchse, Armbrust oder Bogen, sowie selbstverständlich jedwede körperliche Auseinandersetzung und Gewaltverbrechen. Das lest aber bitte selbst nach. Den Link zur Nürnberger Polizeiordnung en findet ihr hier HIER. Viel Spaß dabei!
Quellen/LIteratur:
Reiner, Michael u. Wenzel, Tina: Hauptbahnhof Nürnberg: Kampf gegen Gewalt, Drogen, Armut. In BR24 vor Ort vom 19.12.2025. URL: https://www.br.de/nachrichten/bayern/hauptbahnhof-nuernberg-kampf-gegen-gewalt-drogen-armut,V54E2sX. Stand 8. März 2026.
Baader, Joseph: Nürnberger Polizeiordnungen aus dem XIII bis XV Jahrhundert. Stuttgart 1861.
URL: https://archive.org/details/nrnbergerpolize00gergoog. Stand 12. April 2024.
* Ein heute noch so genutztes "Naherholungsgebiet" am rechten Pegnitzarm unmittelbar vor der Stadtmauer.
Die Hussiten in Bayreuth - Wir sind dann mal weg
Bayreuth, 1. März 2026
Wenn man über die Hussiten und Bayreuth liest, geht das in der Regel ganz schnell. Etwa so: Am 6. Februar 1430 fallen die Hussiten in Bayreuth ein und zerstören die Stadt sowie ihre Vororte nahezu vollständig. Manchmal liest man auch noch, dass dabei alle Schriftlichkeit der Stadt verloren ging. Was natürlich alles richtig ist. ABER, das "Beste" fehlt. Und das liest sich wie folgt:
Im Angesicht der herannahenden Hussiten hatte sich Markgraf Friedrich I. nach Bayreuth begeben, um dort die Befestigung zu überprüfen und die Besatzung zu verstärken. Offensichtlich um die Stadt zu verteidigen, wie sein Versprechen an die Bayreuther Bürger « er wolt pei in sterben und verderben » zeigt. Da die von ihm dafür benötigte und erbetene Verstärkung aus Nürnberg, Würzburg und Eichstätt aber nur zu geringen Teilen eintraf, entschied sich der Markgraf in letzter Minute, die zugegebenermaßen schwach befestigte Stadt zu verlassen. Das allerdings nicht aus Feigheit, wie es ihm im Tagebuch des Endres Tucher (1400-1440), Vater des gleichnamigen Nürnberger Baumeisters, unterstellt wurde, sondern um sich mit Kaspar von Waldenfels zu treffen, welcher wiederum hoffte, mit den Hussiten über deren Abzug verhandeln zu können. Natürlich folgten dem Markgrafen auch seine Truppen.
Diesem „Beispiel“ folgte, quasi auf dem Fuß, dann auch gleich der Rat der Stadt, welcher damals mit den Bürgern im Streit lag und dem scheinbar die eigene Sicherheit näher lag als die Sicherheit der Stadt. Dem wiederum folgten ein Großteil der Bevölkerung, samt der wehrfähigen Männer. Was das somit nahezu wehrlose Bayreuth zur leichten Beute für die Hussiten machte. Dabei brannten nicht nur Häuser und Kirchen vollständig nieder, auch Gärten, Wiesen und Felder wurden verwüstet, wodurch nach dem Abzug der Hussiten noch der Hunger kam.
Daneben lässt sich noch lesen, dass der Markgraf den Rat noch (schriftlich) angewiesen hatte, den Hussiten für die Schonung der Stadt ein Lösegeld anzubieten. Nur war dieser eben schon geflohen.
Die Zurückgebliebenen, so schrieb jedenfalls Johann Georg Heinritz 1823, hatten ihrerseits noch mit den Hussiten verhandelt und diesen wohl auch ein stattliches Lösegeld gezahlt, was aber die Zerstörung der Stadt nicht mehr abwenden konnte. Ganz anders als in Bamberg. Dort gelang die Verhandlung bezüglich eines Lösegeldes und so die Schonung der Stadt. Und das, obwohl sich auch hier der Rat, ein Großteil der Bevölkerung und mit ihnen das Domkapitel aus dem Staub gemacht hatten.
Bild: War Wagon - Manuscript on the Art of War. Johannes Wienner via Wikimedia Commons. Public domain.
Quellen/Literatur:
Heinritz, Johann Georg: Versuch einer Geschichte der k. B. Kreis-Haupt-Stadt Baireuth. Band 1.
Bayreuth 1823. URL: https://www.bayreuth.de/wp-content/uploads/2019/02/Heinritz_Geschichte-der-Stadt-Bayreuth.pdf. Stand 26. Januar 2026.
Holle, Johann Wilhelm: Alte Geschichte der Stadt Bayreuth von den ältesten Zeiten bis zur Abtretung derselben an die Krone Preusen im Jahre 1792. Bayreuth 1833. URL: https://www.digitale-sammlungen.de/de/view/bsb10374687?page=,1. Stand 14. Dezember 2025.
Schlesinger, Gebhard: Die Hussiten in Franken - Der Hussiteneinfall unter Prokop dem Großen im Winter 1429/30, seine Auswirkungen sowie sein Niederschlag in der Geschichtschreibung. Die Plassenburg - Schriften für Heimatforschung und Kulturpflege in Ostfranken, Band 34. Kulmbach 1974.
Bayreuth 1320 in Bayreuth 2026 - Save the dates
Bayreuth, 22. Februar 2026
Alle Jahre wieder … vielen Dank für die immer wiederkehrenden Einladungen des Historischen Vereins für Oberfranken e. V. … wird es auch in 2026 wieder "Bayreuth 1320" hier in Bayreuth geben! Sogar einmal mehr als in den Jahren zuvor. Denn zu unserer üblichen Stadtführung kommt noch eine zweite Stadtführung hinzu. Beide laufen unter dem Titel "Sachen und Sachliches aus dem mittelalterlichen Bayreuth“ und sind inhaltlich nahezu deckungsgleich. Lediglich weniger kindgerechte Themen werden bei der Familienführung ausgeklammert. Dabei geht es, wer unsere Führungen kennt wird es wissen, in die Lebenswelt der Taglöhner, Knechte und Mägde unserer Heimatstadt von vor 700 Jahren. In die Lebenswelt der Otto-Normalbayreuther des 14. Jahrhunderts also.
Und dann gibt es noch den "Langen Museumsabend im Archäologischen Museum"! Beim dem geht es dann sogar noch weiter zurück in der Zeit. Nämlich bis in die Bronzezeit. So die Planung Stand heute. Neugierig geworden? Dann kommt doch einfach vorbei! Wir und der Historische Verein Oberfranken e.V. würden uns freuen!
Flyer und Poster als PDF zum Download*
Zeitreisestadtführung am 23. August 2026, 14:00 Uhr
Zeitreisestadtführung am 6. September 2026, 14:00 Uhr
Langer Abend im Archäologischen Museum Bayreuth
*Zum öffnen/betrachten benötigen Sie den Adobe Reader
Öffentliche Toiletten im Spätmittelalter - Nein! Doch!! Ohh!!!
Bayreuth, 15. Februar 2026
Das Thema der öffentlichen Toiletten im Spätmittelalter hatten wir ja schon einmal in unserem Widerspruch bezüglich einer ansonsten sehr guten Fernsehdokumentation zum Thema Dreckiges Mittelalter gestreift. Zu lesen HIER bei uns im Blog unter "Sauberes Mittelalter - Doku einmal anders", vom 19. Oktober 2025. Dass wir mit dem Thema "Öffentliche Toiletten" allerdings so dermaßen einen Nerv getroffen haben, hätten wir so nicht gedacht. Deswegen jetzt und hier ein paar Zeilen mehr dazu … vielleicht auch um das Thema hier im Blog noch etwas sichtbarer zu machen.
Also: Gefunden bzw. nachgewiesen gefunden haben wir die öffentlichen Nürnberger Aborte per Zufall, wen wundert’s, im Baumeisterbuch von 1464-1475 des Endres Tucher (1), unter der Überschrift "Von der stat nachtmeister". Der schreibt dort wie folgt: « Auch so soll ein paumeister in acht haben und alle jar die gemeinen heimlichen gemach, die auf der Pegnitz sein do die mann und frawen auf geen, eind raumen und saubern lassen, alleweg umb Martini ee und die kelt angeet so mügen sie es recht saubern und gewinnen. dovon gibt inen ein paumeister sechtzig pfenning. der gemache und heuslein ist eines hinter dem Wildpat, eines pei dem Schießgraben, eines pei der Mang, eines pei der parfüsen prücken, eines auf dem Sweinmarckt, eines pei der steinen prücken, eines bei dem Irhertürlein. »
Der Text selbst lässt sich mit etwas Fantasie leicht übersetzen. Die Ortsangaben zu den einzelnen Häuschen bereiten dagegen schon mehr Schwierigkeiten. Fast alle Orte haben heute andere Namen oder existieren als solche nicht mehr. So lag, von Ost nach West (im Bild von 1 bis 7), das "Wildpat", ein Heilbad mit eisenhaltiger Mineralquelle, nahe der Stadtmauer auf der Hinteren Insel Schütt. Das entspricht in etwa dem Gelände der heute dort liegenden Grundschule Nürnberg. Der Schießgraben als solches existiert heute noch und verläuft vom 1582/83 errichteten und heute noch stehenden Herren-Schießhaus Richtung Norden und bergauf entlang der Grübelstraße. Das Aborthäuschen dürfte allerdings ein paar Meter südlicher, am Ort des heutigen Andreij-Sacharow-Platzes, auf einem heute nicht mehr existierenden Seitenarm der Pegnitz gestanden haben. Die "Mang" als Ortsangabe meint dann das ehemals am (Männer-)Schuldturm anstehende Manghaus auf der Vorderen Insel Schütt. Die "parfüsen prücken" bezeichnet einen Vorläufer der heutigen Museumsbrücke, der "Schweinmarckt" den heutigen Trödelmarkt und die "steinen prücken" die heutige Maxbrücke vor ihrem Umbau sowie das "Irhertürlein", wohl den Vorgänger des heutigen Hallertürlein darstellt. Auffällig dabei, die nahezu gleichmäßige Verteilung entlang der Pegnitz und quer durch die Stadt.
Leider beschreibt Endres Tucher uns weder Größe, Art noch Beschaffenheit der Aborthäuser, sondern lediglich, dass sie « … auf der Pegnitz sein … ». Also auf oder über dem Wasser stehen (?). Vielleicht so wie im Bildausschnitt aus Blatt VII des sog. Braunschen Prospekts der Stadt Nürnberg von 1608 (Bild links), welcher ein aufgeständertes Holzgebäude (unbekannter Funktion) neben der "parfüsen prücken" in der Pegnitz stehend zeigt.
So viel zu den öffentlichen Toiletten des spätmittelalterlichen Nürnbergs. Dabei hatte Nürnberg hierbei mit Sicherheit kein Monopol. Zumal bekannt ist, dass mancherorts schon im 14. Jahrhundert solche Anlagen errichtet wurden (2). Namentlich fanden wir solche öffentlichen Aborte, jetzt auf die Schnell und für diesen Artikel, aber nur für die Städte Basel (1493/94) (3), München, Hildesheim und Magdeburg (1425) dokumentiert (4). Vielleicht kennt ihr ja noch weitere Städte, die hierbei noch zu nennen wären. Vielleicht ja sogar eure Heimatstadt. Lasst es uns wissen, wir ergänzen dann unsere Auflistung. Mail genügt.
1) Weech 1862, S. 113.
2) Kühnel 1996, S. 58.
3) Matt 2008, S. 87.
4) Kühnel 1996, S. 58.
Bild links: Des Hieronymus Braun Prospekt der Stadt Nürnberg vom Jahre 1608. Blatt VII (Ausschnitt). Verein für Geschichte der Stadt Nürnberg: Mitteilungen des Vereins für Geschichte der Stadt Nürnberg, 12. Heft 1898, via Münchner Digitalisierungszentrum - Digitale Bibliothek. URL: https://www.digitale-sammlungen.de/de/view/bsb00001004?page=90,91. CC BY-NC-SA 4.0. Stand 18. Dezember 2025.
Bild rechts: Grundriss der Stadt Nürnberg (Ausschnitt) von Paul Pfinzing, welcher seinerseits eine Nachzeichnung eines frühesten Stadtgrundrisses von 1555 darstellt, welche wiederum Georg Nöttelein zugeschrieben wird. Welcher wiederum auf einem hölzernen Stadtmodell von 1540 beruht. Paul Pfinzing via Wikimedia Commons. URL: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Pfinzing_N%C3%BCrnberg_Grundriss.jpg. Public domain. Stand 18. Dezember 2025.
Ver- und Entsorgung auf spätmittelalterlichen Schiffen - Neues von der Kogge
Bayreuth, 8. Februar 2026
Wie war das eigentlich mit der Lebensmittelzubereitung und der Notdurft auf mittelalterlichen Schiffen? Keine Ahnung müssen wir da eingestehen. Ist ja auch so ganz und gar nicht unser Thema. Allerdings haben uns da dieser Tage drei, wie wir finden, spannende Lesetipps etwas Einblick verschafft. Zumindest wenn es um Koggen geht. Und diese Einblicke wollen wir euch hier kurz vorstellen. Tipp 1 (siehe Links 1 und 2 unter dem Text) habt ihr eventuell dieser Tage auch schon selbst mitbekommen. Marinearchäologen des Wikingerschiffsmuseums Roskilde haben vor Kopenhagen im Öresund, in etwa 13 Metern Tiefe, das Wrack einer Kogge gefunden. Wie man inzwischen weiß ist es sogar das Wrack der größten jemals entdeckten Kogge. Vormalige Länge 28 Metern Länge, Traglst 300 Tonnen.
Das auf den Namen "Svælget 2" getaufte Wrack ist dabei erstaunlich gut erhalten. Sogar und das erstmalig, haben sich nicht nur der Rumpf, sondern auch Teile des Heckkastells erhalten. Ebenso und jetzt wird es erstaunlich, die Kombüse (Küche). Und in dieser, Ziegelsteine und Fliesen ihrer Ausmauerung. Daneben noch Reste des Ess- und Kochgeschirrs.
Die "Svælget 2" wurde übrigens 1410 in den Niederlanden gebaut und wird derzeit im Nationalmuseum in Brede aufwendig konserviert. Aber seht und lest selbst.
Tipp 2 (siehe Link 3 unter dem Text) ist schon fast ein halbes Jahrhundert alt und betrifft die Sache mit dem Klogang. Verrichtete man diesen direkt über Bord oder bediente man sich dazu eines Eimers den man über die Reling entleerte? Bei Wikingerschiffen und kleineren Booten kann man das annehmen. Allerdings geht es auch anders, wie das Wrack einer Kogge zeigt, die in den 1960er Jahren in der Weser bei Bremen gefunden wurde und die auf 1380 datiert. In ihr nämlich, genauer in der hinteren Ecke ihres Heckkastels auf Steuerbordseite, ein Abortkasten. Und der sieht seinen Brüdern an Land doch sehr ähnlich. Aber seht und lest auch hier selbst.
Artikel auf der Seite von scinexx.de - das wissensmagazin: Wrackfund: Größte Kogge der Welt entdeckt - Archäologen finden "Super-Schiff" aus dem Mittelalter im Øresund. URL: https://www.scinexx.de/news/archaeologie/schiffswrack-groesste-kogge-der-welt-entdeckt/. Stand 25. Januar 2026.
Artikel auf der Seite des Vikingeskibs Museet (Wikingerschiffmuseum): Archaeologists reveal a medieval super ship: "It's the World’s largest cog". URL: https://www.vikingeskibsmuseet.dk/en/news/archaeologists-reveal-a-medieval-super-ship-its-the-worlds-largest-cog. Stand 25. Januar 2026.
Artikel auf der Seite von SSOAR - Social Science Open Access Reository: Zur Hansekogge von 1380 - Beschreibung der ältesten erhaltenen Schiffstoilette; mit allgemeinen Bemerkungen zur Entsorgung auf mittelalterlichen Schiffen. URL: https://www.ssoar.info/ssoar/handle/document/49618. Stand 25. Januar 2026.
Bild: Kieler Hansekogge auf der Kieler Woche 2007. Nachbau der bei Bremen 1962 aufgefundenen Bremer Kogge von 1380. Fertigstellung des Nachbaus: 1991. VollwertBIT via Wikimedia Commons, CC BY 2.5.
Erfurt - Alte Häuser gucken II
Bayreuth, 1. Februar 2026
Ist es eigentlich nötig Erfurt als Reiseziel zu empfehlen? Definitiv nein! Warum auch, ist es doch als solches weit bekannt. Wir tun’s trotzdem. Und zwar als Reiseziel für Profanbaunerds mit Leistungskurs Mittelalter und frühe Neuzeit.
Dabei fallen einem in Erfurt eigentlich als erstes die scheinbar unzähligen Kirchen auf. Laut offiziellem Portal der Stadt sind es heute 52 an der Zahl. Es gibt aber natürlich auch so einige bis ins Mittelalter zurückreichenden Profanbauten unter den 1630 Einzeldenkmalen und 54 Ensembles des größten Flächendenkmals Deutschlands. Der Altstadt von Erfurt. Begonnen mit der berühmten und inzwischen auch schon 700 Jahre alten Krämerbrücke, welche wir hier mal außen vor lassen wollen, denn wir haben da, nur einen Steinwurf weit davon entfernt, in der Rathausgasse, etwas wirklich Einzigartiges entdeckt. Das sogenannte Steinerne Haus. Und das haben wir euch kurzerhand mitgebracht.
Erbaut wurde das Steinerne Haus um 1250, sein Keller aber allerdings etwa 50 Jahre vorher. Erstaunlich, wie wenig es in den über 750 Jahren verändert wurde. Und das, obwohl es bis heute genutzt wird. Das Erdgeschoss und das zweite Obergeschoss beherbergen zurzeit Büros, der Keller das Schaudepot mittelalterlicher, jüdischer Grabsteine. Lediglich das erste Obergeschoss steht leer. Und das nicht ohne Grund. Darin hat ein Raum im Erscheinungsbild des 13. Jahrhunderts die Zeit überdauert. Samt verputzter Sandsteinwände mit Fugenritzung und einer bemalten Holzdecke. Letztere gilt als älteste gefasste (= bemalte) Holzdecke nördlich der Alpen in einem Profanbau. Leider ist sie, bzw. der Raum nicht zu besichtigen. Mach aber nix, wir haben da nämlich auf der Homepage der FH Erfurt was gefunden. Schaut mal HIER.
Unteres Bild: Zugesetztes Türgewände aus der Zeit um 1300.
Der Chor der Klosterkirche - Kurz und knapp VIII
Bayreuth, 25. Januar 2026
Was es nicht alles gibt! Da steht doch tatsächlich der Rest eines gotischen Chors integriert in die Rückseite des Gebäudes der ehemaligen und scheinbar leerstehenden Hypo Vereinsbank AG in der Königsstraße mitten in Nürnberg. Einzusehen in der Findelgasse, gegenüber Hausnummer 4. Was es damit auf sich hat, lässt sich recht schnell auf der Homepage des Hauses der Bayerischen Geschichte nachlesen. Es handelt sich, schlicht und einfach, um den letzten Rest der Franziskaner- oder Barfüßerkirche bzw. der letzte Rest des gesamten Franziskaner- oder Barfüßerklosters, das dort vormals am Ufer der Pegnitz stand.
Geweiht wurde die Kirche erstmals im Dezember 1268 und ein zweites Mal nach mehrfachen Umbauten im Jahr 1434. Wie man sich die ehemals zugehörige Kirche vorstellen sollte, zeigt das sog. Braunsche Prospekt (Bild 2) von 1608.
Diese natürlich gotische Kirche wurde allerdings am 1. Oktober 1671 ein Raub der Flammen. Glücklicherweise blieben bei diesem Brand aber ein Teil des Langhauses und der Chor von den Flammen verschont, sodass man sie in den 1689 fertiggestellten barocken Neubau der Kirche integrieren konnte. Natürlich nicht ohne sie zu modernisieren/barockisieren (Bild 3).
Keine 120 Jahre später, im Jahr 1806, musste die Kirche dann allerdings einem Privathaus Platz machen. Erstaunlicherweise, aber nur ihr westlicher Teil. Ein Teil des gotischen Langhauses samt Chor konnte stehen bleiben und erfuhr dann noch über 100 Jahre lang die verschiedensten Nutzungen, bevor er dann 1913 fast vollständig dem bis heute dort stehenden Bankgebäude weichen musste. Lediglich ein Joch des Chores und der Chorabschluss wurden stehen gelassen und in die Rückseite des Nachfolgebaus/Bankgebäudes integriert. Womit sich abgesehen von einer Grabplatte aus der Kirche, die heute im Germanischen Nationalmuseum Nürnberg liegt, ein wunderbares Zeugnis des drittältesten Klosters in Nürnberg erhalten hat. Vor aller Augen und doch irgendwie gut versteckt.
Bild 2) Des Hieronymus Braun Prospekt der Stadt Nürnberg vom Jahre 1608. Blatt VI und VII (Ausschnitt). Verein für Geschichte der Stadt Nürnberg: Mitteilungen des Vereins für Geschichte der Stadt Nürnberg, 12. Heft 1898, via Münchner Digitalisierungszentrum - Digitale Bibliothek. URL: https://www.digitale-sammlungen.de/de/view/bsb00001004?page=90,91. CC BY-NC-SA 4.0. Stand 18. Dezember 2025.
Bild 3) Schmidt, Ulrich: Das ehemalige Franziskanerkloster in Nürnberg. Nürnberg 1913. URL: https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:bvb:29-bv005062339-5. Illustration 3. Stand 3. Januar 2026. Public Domain Mark 1.0.
Quellen/Literatur:
Siegel-Weiß, Claudia: Die "Minderbrüder" in Nürnberg auf der Homepage des Hauses der Bayrischen Geschichte. URL: https://hdbg.eu/kloster/index.php/detail/geschichte?id=KS0290. Stand 10. Januar 2026.
Schmidt, Ulrich: Das ehemalige Franziskanerkloster in Nürnberg. Nürnberg 1913. URL: https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:bvb:29-bv005062339-5. Stand 3. Januar 2026. Public Domain Mark 1.0
British Library Archives and Manuscripts - Es geht aufwärts
Bayreuth, 18. Janunar 2026
Kaum einer von uns, der ihn nicht mitbekommen hatte. Den Cyberangiff vom Oktober 2023 auf die British Library und seine Folgen. Die Website, ihre Systeme und Dienste, ob vor Ort oder online, waren ge- oder besser zerstört. Darunter leider auch der Zugang zu den Digitized Manuscripts. Letztere sind für viele von uns ein unverzichtbares Standbein bei der Recherche.
Glücklicherweise geht es aber wieder aufwärts. Denn inzwischen gibt es eine Beta- bzw. Interimsversion des von uns so geschätzten und vermissten Archives and Manuscripts Catalogue. Diese enthält allerdings zurzeit nur Katalogeinträge, die vor Oktober 2023 erstellt wurden. Die aber wieder voll durchsuchbar. Darunter glücklicherweise auch die westlichen Handschriften und Archivdokumente des Mittelalters. Neu katalogisierte Artikel finden sich darin aber vorerst noch nicht. Wird aber noch. Und wenn es dann soweit ist … wir geben Bescheid.
Bild: London British Library - 2024-08-06 (Bildausschnitt). Till Westermayer via Wikimedia Commons. CC BY-SA 2.